Mikronährstofftherapie

 

Die Mikronährstofftherapie dient der Vorbeugung und Therapie ernährungsabhängiger und chronisch-degenerativer Erkrankungen. Der Patient erhält Vitamine, Mineralstoffen und andere bioaktive Nährstoffe. Sie bietet ein beachtliches therapeutisches Potential bei den stetig zunehmenden „Zivilisationskrankheiten“ unserer Zeit. Ihre Wirkung ist wissenschaftlich belegt.

Im Rahmen der Mikronährstofftherapie bietet unsere Praxis unter anderem an:

  • Hochdosis (Infusions-)Therapie bei nachgewiesenem Mikronährstoffmangel, zum Beispiel Vitamin-C-Infusionen bei häufigen oder hartnäckigen Infekten, Stress, Herpes-Infektionen
  • begleitend und in Zusammenarbeit mit den behandelnden Onkologen bei Krebserkrankungen bei Radio- und/oder Chemotherapie
  • bei weiteren Krankheiten und Beschwerden wie Diabetes mellitus, Potenz- und/oder Libidoproblemen, Migräne, Erschöpfung, Immunschwäche, Tinnitus, Hörsturz, Arthrose, Haar- und Nägelproblemen, Macula-Degeneration, Karpaltunnelsyndrom, Polyneuropathie (bestimmte Erkrankungen des peripheren Nervensystems)
  • Linderung chronischer Schmerzen
  • individuelle laborchemisch gesteuerte Vitamin-D-Therapie
  • laborchemisch gesteuerte Elektrolyttherapie durch Messungen im Vollblut (Magnesium, Kalium, Calcium etc.)
  • Bestimmung und Optimierung des Omega-3-Index
  • Sport/Trainingsbegleitung im Sinne eines „Metabolic Tunings
  • begleitend bei Hormondysbalancen und/oder chronischem Stress, siehe Anti-Stress-Medizin und ganzheitliche Hormonersatztherapie
  • zur Linderung und zum Ausgleich von Medikamentennebenwirkungen (Statine = „Cholesterinsenker“, Metformin, Protonenpumpenhemmer = „Säureblocker“, Cortison, Antilepileptika etc.)
  • im Alter
  • zur frühzeitigen – optimal spätestens drei Monate vor der gewünschten Empfängnis – Schwangerschaftsvorbereitung und -begleitung durch eine umfassende Mikronährstofftherapie für Mutter und Kind
  • Optimierung kognitiver Leistungen ohne Ritalin oder Coffein bei Lernstress, AD(H)S
  • bei oxidativem und/oder nitrosativem Stress
  • bei der erworbenen Mitochondrien-Schädigung (mitochondriale Dysfunktion)

Mitochondrien sind die Energie-Produzenten in den Zellen. Die mitochondriale Dysfunktion ist somit ein Energieproblem, das sich in erster Linie im Gehirn, Herzen und in der Muskulatur auswirkt. Muskelschwäche, neurologische Störungen, Entwicklungsstörungen, Herz-, Leber-, Nierenerkrankungen, Infektionsrisiko und altersabhängige degenerative Erkrankungen sind nur einige Störungen, die mit einer schlechten Mitochondrien-Funktion einhergehen. Geschädigte Mitochondrien können sich regenerieren, wenn die auslösenden Faktoren (Medikamente, Ernährung und andere Umweltfaktoren, Mikronähstoffmängel, Hormondefizite etc.) bestimmt und therapiert werden. Regenerieren sich die Mitochondrien, so bieten sich erstaunliche therapeutische Möglichkeiten bei vielen noch ungeklärten oder schlecht behandelbaren Erkrankungen wie CFS, MCS, MS, Herzschwäche, Immunschwäche . Ein herausragender Arzt ist in diesem Bereich Dr. Bodo Kuklinski aus Rostock (siehe Literaturempfehlungen). Noch ist die mitochondriale Medizin nicht sehr weit verbreitet – aus unserer Erfahrung heraus sind wir jedoch sicher, dass sie bald einen wichtigen Baustein der modernen Medizin bilden wird. 

 

 

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