Allgemeinmedizin
Die Allgemeinmedizin ist die erste ärztliche Anlaufstelle bei allen Gesundheitsproblemen. In unserem Verständnis kommt sie dem Anspruch einer „functional medicine“ von allen Fächern am nächsten.
Was Allgemeinmedizin ausmacht
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) beschreibt das Fach so:
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Der Arbeitsbereich
umfasst die Grundversorgung aller Patienten mit körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen in der Notfall-, Akut- und Langzeitversorgung sowie wesentliche Bereiche der Prävention und Rehabilitation. Allgemeinärztinnen und Allgemeinärzte sind darauf spezialisiert, als erste ärztliche Ansprechpartner bei allen Gesundheitsproblemen zu helfen.
2
Die Arbeitsweise
berücksichtigt somatische, psychosoziale, soziokulturelle und ökologische Aspekte. Bei der Interpretation von Symptomen und Befunden ist es von besonderer Bedeutung, den Patienten, sein Krankheitskonzept, sein Umfeld und seine Geschichte zu würdigen (hermeneutisches Fallverständnis).
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Die Arbeitsgrundlagen
sind eine auf Dauer angelegte Arzt-Patienten-Beziehung und die erlebte Anamnese, die auf einer breiten Zuständigkeit und Kontinuität in der Versorgung beruhen. Dazu gehört auch der Umgang mit den epidemiologischen Besonderheiten des unausgelesenen Patientenkollektivs und den daraus folgenden Bedingungen der Entscheidungsfindung (abwartendes Offenhalten des Falles, Berücksichtigung abwendbar gefährlicher Verläufe).
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Das Arbeitsziel
ist eine qualitativ hochstehende Versorgung, die den Schutz des Patienten, aber auch der Gesellschaft vor Fehl-, Unter- oder Überversorgung einschließt.
Nach der Fachdefinition der DEGAM (2002).

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