Gefäßgesundheit und Demenzprävention

Ein zentraler Faktor bei der Demenzprävention ist die Gesunderhaltung der arteriellen Gefäßstrombahn. Testmethoden, die das Gefäßalter messen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen schätzen können, eignen sich daher gut dazu, das Demenzrisiko zu beurteilen. Diese Messungen sollten bereits im „besten Alter“ durchgeführt werden (ca. 40.-50.Lebensjahr), um eine zur Vorbeugung von Herz- und Hirnerkrankungen effektive dauerhafte Therapie zu beginnen. Wir setzen den „Vascular Explorer“ ein, um die bestmögliche wissenschaftlich validierte Berteilung des Gefäßalters unsere Patienten durchführen zu können. Die parallele Messung der aortalen Pulswellengeschwindigkeit, des Augmentationsindex und des AB-Index gibt uns einen umfassenden Überblick über die Funktion (!) des verschiedenen Segmente des arterielle Gefäßsystems (Hauptschlagader, kleine Arterien, Beingefäße). In Verbindung mit unserer Anamnese, körperlichen Untersuchung und individuell festgelegter Messung moderner gefäßrelevanter Laborparameter (Omega-3-Index, ADMA, oxidativer/nitrosativer Stress, Elektrolyte und Spurenelemente im Vollblut (Magnesium, Kalium, Zink, Selen), Vit.D, ggf. Vit.A und Vit.K, Homocystein, ggf. Folsäure/Holo-Transcobalamin/Methylmalonsäure, Progesteron, Pregnenolon, Testostoron, Östradiol, DHEA, Cortisol, Serotonin, Schilddrüsenhormone etc.) entsteht ein therapeutisches Gesamtkonzept, dass über die herkömmlichen therapeutischen Ansätze hinausgeht („Cholesterin und Zucker mit Tabletten senken, Blutdruck mit Tabletten einstellen, mit dem Rauchen aufhören, mehr bewegen, weniger Essen…“).

Es bedarf hierzu von Seiten des Patienten das Verständnis, daß sich etwas grundlegend ändern muss und der Wunsch und Wille, diese Veränderung dauerhaft umzusetzen.